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Wie die Bitte um Unterstützung deine Selbstheilungskräfte freisetzt

Online-Coaching für HochbegabteKennst du das? Du plagst dich gefühlte Ewigkeiten mit einem Thema. Das Problem ist immer da. In deiner Freizeit denkst du draufherum und ständig läuft es im Alltag mit. Es ist unangenehm, ok, aber es ist andererseits schon ganz normal.

Da sind einfach Grenzen – und du hast dich darauf eingestellt.

Fast wird es zu einer Art lieben Gewohnheit: „Ich und mein Job, seufz!“ oder „Warum ich eigentlich auf´s Land ziehen will, es aber nicht möglich ist!“ (Nunja, ich weiß, wovon ich spreche ;-))

Doch irgendwann wird es dir zu viel: Es reicht, da muss es doch einen Weg geben! Und du suchst nach Hilfe!

Auch ich gehe zum Coaching, natürlich! Und eine meiner wirklich guten Eigenschaften ist, dass ich entschlossen Hilfe für mich suche, wann immer ich es brauche.  …

…  Ich tue es immer, wenn ich spüre, es ist dran. (Und nur deswegen genieße ich mittlerweile das Landleben!)

Exakt so, wie ich zur Massage gehe, wenn meine Matratze mich ärgert, wie ich Akupunktur bekomme, um den Zustand meiner Organe zu balancieren, wie ich zum Augenarzt gehe, wenn es nötig ist, oder meine Blutwerte checken lasse, so pflege ich meine Psyche und meine Seelenleben. Ich achte auf ihr Wohl. Ich gönne ihnen genau die Impulse, die sie für ihr Gleichgewicht und – für mich zentral: ihre Entwicklung – brauchen. Und ich tue es mit Hingabe, wenn es mich auch oft bis an die Grenzen fordert.

Sollte es in meiner Meditation stocken, sollte ich emotional länger als für mich akzeptabel an etwas festhalten oder sollte ich merken, ein neues „Level“ klopft an, aber „wuuaaaah, ich traue mich nicht!!!“ – dann bin ich in der Regel schneller bei einem weisen Lehrer auf der Matte, als man schauen kann.

In einer meiner Klarheit & Sinn-Gruppen sprachen wir einmal über den Themenkomplex und die Teilnehmerinnen fragten, so erinnere ich es sinngemäß, warum ich nicht von mir erwarte, das selbst zu lösen. Ich habe damals wie heute dieselbe Antwort:

  • Weil ich einfach nicht mehr bereit bin, mich längere Zeit schlecht zu fühlen. Vor allem dann nicht, wenn ich weiß, dass mir jemand bei der Lösung eines Problems effektiv helfen kann!  Meine Lebenszeit ist kostbar!
  • Und außerdem: Weil ich bereits so vieles selbst mache und mich dafür schätze. Ich darf auch Hilfe haben!

 

Im Gegensatz zu vielen Fachkollegen habe ich übrigens kein Problem mit dem Begriff „Hilfe“. – Was ist es denn sonst?

Ok, ich kann „Begleitung“ sagen, wenn es dem Klienten angenehmer ist. Das stimmt genau so gut. Aber ich persönlich hole mir „Hilfe“ und „Unterstützung“, denn genau so fühlt es sich an. Das macht mich weder zu einer Kranken, noch zu einem hilflosen Etwas ohne Kompetenzen. Es macht mich zum Menschen.

Denn bemerkenswert ist doch eines:

Dass, sobald wir unsere Frage klar formuliert haben, bereits eine Veränderung unseres Zustandes beginnt. Genau genommen noch früher, nämlich mit dem Entschluss, etwas zu ändern und dafür jetzt seine Energie zu geben!

Meine Beispiele dazu (und ergänze gerne deine eigenen): Im Anmeldeprozess zur spirituellen Seminarreise – mitunter inklusive der zugehörigen Geldbeschaffung – entfalten sich schon die zentralen Themen, um die es gehen wird. Der Weg zur Fortbildung in der Bahn ist voller Erkenntnisse, einschließlich der verpassten Züge & Co. ;-). Das Email an den Lieblingscoach ist kaum geschrieben – und schon kommen mir (sogar bei knackigen Herausforderungen) neue Lösungsansätze und mein Energielevel beim Abschicken ist bereits ein ganz anderes.

Was passiert da genau?

Mindestens zweierlei:

  1. Beim Fragen, bei der Bitte um Hilfe verbinden wir uns aktiv mit einem Feld, das größer ist als unser Problem. Wir docken uns an ein Mehr an Information an, so dass im Idealfall die Lösungen beginnen können, zu uns zu fließen. (Das erklärt auch, warum man dies umso stärker erfahren kann, je stärker und weiter das verwirklichte Wissen der Person ist, an die man sich wendet. Es zeigt aber auch, dass man hier sehr bewusst wählen sollte.)
  2. Das andere ist: Wir setzen in diesem Moment voll auf das Vertrauen, dass wir die Lösung bekommen werden.  Durch den kleinen Umweg über einen “Vermittler” öffnen wir uns so dem eigenen Zugang zum Feld unbegrenzter Möglichkeiten! Und schwupp, melden sich die eigenen verborgenen Kräfte.

 

Gruppen für Hochsensible

 

Nur etwas weniger augenfällig passiert dasselbe, wenn man sich in guter Umgebung aufhält: Entspannung – Wohlgefühl – Vertrauen – Loslassen – Öffnung – und schon kann eine neue Inspiration durchkommen. Oder endlich die ersehnte Intuition zu einem Thema.

Wir geben also niemals die Verantwortung ab (es sei denn wir wollen das unbedingt und finden jemanden, der es mitmacht). Wir setzen immer nur Kanäle frei, so dass bereits vorhandene Information fließen kann. Innen und außen ist dabei kein Unterschied, wie Yoga und Ayurveda betonen. In uns gibt es nichts, was nicht auch außen zu finden wäre. Und umgekehrt. Die Welt, die wir sehen, ist lediglich ein Spiegel.

Und genau auf diese Weise biete auch ich meine Hilfe an: Mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln arbeite ich so, dass die eigene Energie meines Klienten wieder fließen kann.

Es ist magisch, ein Wunder – und gleichzeitig völlig normal! Die Kräfte sind da, und sie wollen wirken. Sie wollen!!

Doch weil wir Menschen Beziehungswesen sind, ist die Ebene der Verbindung für uns ein unglaublich starker Wirkfaktor für Entwicklung und Transformation.

Mit dem Profi, der uns liegt, in einem wohlwollenden Feld, möglichst zusammen mit achtsamen Anderen, löst sich dann mancher Knoten wie von selbst.

Hochsensibel Hamburg

 

Das ist die Aufgabe von Heilern und Helfern, wie auch immer sie ihren Beruf bezeichnen:

Da zu sein als ein Kanal, ein”Verstärker” von Wissen, mit reichlich Know-how plus Empathie, für genau die Menschen, denen man mit seiner Heiler-Persönlichkeit und Heiler-Erfahrung am besten dienen kann.

Viele liebe Sommergrüße,

Mantradevi

 

Comments 2

  1. Liebe Mantradevi,
    ich danke dir für diese wunderbar erfrischenden und ehrlichen Zeilen. Da ich dich und deinen Werdegang schon viele Jahre kenne, kann ich beurteilen, was du meinst und was dir wichtig ist. Für dich selbst und für deine Arbeit als Psychologin und Coach. Die Selbstwahrnehmung ist ein Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben. „Ohne Kenntnis der eigenen Emotionen ist es gar nicht möglich, jene anderer Menschen zu erfühlen“ steht in einem Buch, das ich gerade lese. Ich fühle mich duch deinen Beitrag angesprochen und bestätigt. Weiterhin viel Klarheit für ein gelungenes und sinnerfülltes Leben für dich und all deine KlientInnen! Deine Muktamani

    1. Post
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      Danke Dir, liebe Muktamani, für Deine Worte der Kraft und Bestätigung! Das ist so wertvoll, da Du all die Prozesse bei der Begleitung von Menschen im Wachstum sehr tief (er)kennst! (Ich hoffe ja, dass wir es eines Tages schaffen, hier ein Interview mit Dir zu machen, so dass die Community Dich kennenlernen darf! Wir schauen, ob es geht :-)) Alles Liebe Dir & danke!!! Von Herzen, Mantradevi

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