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Die “Umsetzungshemmung” Hochbegabter mit Leichtigkeit lösen!

Hochbegabung Handeln Umsetzen Blockade

Mit einem Zwinkern nenne ich sie “Umsetzungshemmung”, die Lieblingsblockade vieler hochsensibler und hochbegabter Menschen.

Warum fällt es uns so schwer, trotz bester Erkenntnisse, so zu handeln, wie wir wissen, dass es gut wäre…? Dahin zu gehen, wo wir wirklich hinwollen?

Dazu wäre manches zu sagen, doch möchte ich heute einen einzelnen Aspekt, einen ganz feinen und leichten, herausgreifen!

Viele gerade feinfühlige hochbegabte Menschen lieben das Lesen, Reflektieren, den Nachklang wertvoller Einsichten und verweilen gerne bei tiefen, oft beglückenden Erkenntnissen… , um dann zur Tagesordnung überzugehen und sich im Groben und Ganzen ohne Veränderung weiter den mehr oder weniger bewährten Alltagsstrategien hinzugeben.

Wie viel zum Beispiel wird wohl (seufzend! ) über Selbstfürsorge, ausgleichende Bewegung in der Natur, über Meditation und kreatives Malen gelesen, geschrieben, gepostet? Über den beruflichen Traum, das ersehnte Haus auf dem Land, die Sehnsucht nach einem Haustier und so weiter? Und – ich mag es mir kaum ausmalen – wie viel davon gönnen wir uns tatsächlich?!

Bitte verstehen Sie mich richtig, das Lesen und Austauschen guter Gedanken ist starke Seelennahrung, Vision und notwendiger Lichtblick, die wichtigste Kraftquelle für die nächsten Schritte. Es stärkt tatsächlich von innen her. – Ich würde mein ganzes Leben Lügen strafen, wenn ich das herunterspielte. Das Denken verändert unser Leben!

Auch Nachklingenlassen, achtsames Verweilen in einem kostbaren Moment der Innenwelt ist eine so wichtige, leider völlig vernachlässigte Tugend. Mir ist es ein tiefes Anliegen, für Qualitäten wie diese in unserer Gesellschaft zu werben, sie zu fördern und sichtbar werden zu lassen, wobei gerade hochsensible und hochbegabte Menschen durch ihre angeborene ´philosophische Neigung´ eine Schlüsselrolle einnehmen könnten –  ich meine: dürfen und sollen!

Doch wie jede Tugend kann auch diese, im falschen Sinn, am falschen Ende, als Blockade wirken, je nach unserer inneren Struktur.

Diejenigen von uns, die eilig von einer Aktivität zur nächsten hechten, sich kaum Zeit lassen zu spüren, ja, sie müssen sich mehr Raum fürs Klingen und Wirken zugestehen. Erst dadurch entsteht Tiefe und wahre Kraft.

Wenn ich jedoch meine erhabenen Gedanken dazu benutze, mehr zu schwelgen als zu handeln, blockiere ich mich ebenfalls wirksam selbst.

Was tun?

Sehen Sie die Pole – ganz einfach – als zwei Seiten einer Medaille! Spüren und Forschen ist die ebenso wichtige andere Seite von Aktivität und Handeln. Beides gehört zusammen, alles zu seiner Zeit in seinem Maß! Es ist gar nicht so schwer, handeln Sie “mal zwischendurch” in die gewünschte Richtung und gönnen Sie sich das Hin- und Herpendeln. Genießen Sie den Rhythmus, der entsteht!

Ich fühle und ich tue. Und spüre nach – und tue weiter, und das in meinem Tempo, meiner Weise. Beides ist gut so, wie es ist!

Einen besonders herzlichen Gruß aus einem heute stürmischen Hamburg,…. man kann ein bisschen rausgehen und die Frische und das Licht genießen…. und dann muss man auch wieder rasch hinein und Verweilen und Nachspüren :-)!

Das Leben, besonders im Frühling, ist einfach INTENSIV!

Genießen wir den Moment!

Ihre Mantradevi

 

Comments 4

  1. Es ist sooo zutreffend (und hat mir ein ordentliches “Lächeln der Erkenntnis ” / eine Benennungsmöglichkeit des Phänomens verliehen; ein wenig wie ERWISCHT 😉 ) , wie so viele Aspekte, die ich in diesem Blog bisher entdecken durfte.

    Danke dafür ! 🙂

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      Ich habe zu danken! Es freut mich sehr, wenn die Infos Ihren Weg und Ihr Leben bereichern – und Sie mich das wissen lassen! Wie schön. Herzlich, Mantradevi Kircher

  2. Das hast du schön geschrieben und nicht nur für Hochbegabte, auch für mich.
    Das Bild gefällt mir auch.
    Gruß Beate

    1. Post
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      Liebe Beate, danke Dir sehr! Dein Feedback bedeutet mir viel… 🙂 und inzwischen habe ich glücklicherweise auch entdeckt, wie ich Dir antworten kann…! Alles Liebe von Mantradevi

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