Eigene und fremde Gefühle – Wie Hochsensible eine gesunde Abgrenzung entwickeln!

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Wie kann ich eigene Gefühle von denen unterscheiden, die ich von außen aufnehme? Für hochsensible und hochbegabte Menschen eine oft zermürbende Frage in Kontakt und Beziehungen!

Sie ist psychologisch tatsächlich komplex, mit dem richtigen Wissen jedoch sehr gut lösbar. Eines vorweg: Wie alle inneren Fähigkeiten erfordert auch diese viel Erfahrung und noch viel mehr Übung, selbst dann, wenn man leicht lernt.

Manche Menschen tun sich leichter damit, sich selbst klar und abgegrenzt zu spüren, weil sie es in der Kindheit ganz natürlich lernen konnten. Auch Konstitutionsfaktoren spielen eine Rolle: Wer generell nicht so durchlässig, so empfänglich ist, geht nicht so rasch oder tief mit äußeren Schwingungen in Resonanz.

Und auch die Gefühle und Gedanken anderer Menschen sind Schwingungen, die im Raum spürbar sind.

Hochbegabte Menschen sind aufgrund ihrer Reizoffenheit häufig sehr empfänglich, speziell dann, wenn sie auch hochsensibel sind. Was im Laufe der Zeit zusätzlich bewirkt haben mag, dass sie Probleme mit dem Erkennen, oft auch dem Setzen von Grenzen haben, kann vielfältig sein, als Erwachsener jedenfalls ist es absolut notwendig, zwischen sich und anderen klar unterscheiden zu können!

Warum? Um mich orientieren zu können, um zu wissen, was ich will, um handlungsfähig zu sein, muss ich meine eigenen inneren Impulse klar spüren. Ich brauche eine Wahrnehmungsbasis in mir selbst. Dieser kann ich dann vertrauen und folgen. Oder im Lauf der Zeit lernen, das zu tun 😉

Wer möchte schon immer wieder den Raum verlassen müssen, weil es einem anderen nicht gut geht, unnötige (weil fremde) Kämpfe ergebnislos im eigenen Inneren ausfechten oder sich einen ganzen langen Tag von einem abendlichen Zusammensein mit anderen “erholen” müssen, “nur” weil man so viel aufgenommen hat?! Es ist eine echte Einschränkung, Kontakt nicht wirklich genießen zu können.

Wie aber soll man das Unterscheiden zwischen sich und anderen lernen, wenn man es nicht ganz natürlich einfach kann?

Der Prozess der Selbstwahrnehmung ist psychisch ein Wechselwirkungsprozess unterschiedlicher Faktoren, und teilweise begleite ich Menschen monate- und jahrelang dabei, ihn sicher zu erarbeiten und zu “automatisieren”. Es lohnt sich allerdings sehr. Es geht um nichts weniger, als um den verlässlichen Zugang zu sich selbst.

An diesem Wochenende gebe ich hier drei Tipps, die Sie für sich selbst leicht umsetzen können, Tipps zum Spüren, Forschen und Anwenden im eigenen Leben. Ich freue mich schon jetzt auf Ihr Feedback!

Einen schönen Start ins Wochenende!
Herzlich,

Mantradevi

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